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 Baum- & Gartenpflege
Tobias Schlimme
Postfach 1244, 72002 Tübingen
Baden-Württemberg, Deutschland

 

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Die springenden Alleebäume

 

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Baum- & Gartenpflege Tobias Schlimme

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Von Rottenburg bis Neckartenzlingen,

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und von Reutlingen bis Herrenberg

bedienen wir unsere Kunden.

 

Weitere Informationen auf dieser Seite zum Förderprogramm für Baumschnitt und Streuobstwiesen in Baden-Württemberg

 

Bericht zum Förderprogramm Baumschnitt – Streuobst (Oktober 2015)


Nach der Streuobsterhebung aus dem Jahr 2009 sind rund 80 Prozent der Streuobstbestände im Land nicht oder schlecht gepflegt. Dadurch ist die Lebenserwartung dieser Obstbäume erheblich niedriger als bei guter Pflege. Denn meist gewährleistet nur ein fachgerechter Schnitt stabile und vitale Obstbäume.
Mit dem neuen Förderprogramm „Baumschnitt – Streuobst“ will die Landesregierung die Arbeit der Menschen wertschätzen, die Streuobstbäume pflegen und damit die Lebensdauer dieser wertvollen Baumbestände verlängern. Das Förderprogramm „Baumschnitt – Streuobst“ soll in der Fläche greifen und dort wirken, wo auch private Stücklesbesitzerinnen und -besitzer Obstwiesen bewirtschaften – denn mehr als die Hälfte der Streuobstwiesen im Land befindet sich in privater Hand.
Für das Förderprogramm „Baumschnitt – Streuobst“ konnten in der Zeit von November 2014 bis Mitte Mai 2015 Anträge gestellt werden. Das Förderprogramm stieß auf große Resonanz. Die ursprüngliche Kritik, das Antragsverfahren sei zu bürokratisch aufgebaut, ist unberechtigt. Die Antragsstellung hat sich als gut umsetzbar erwiesen und wurde von zahlreichen Akteuren durchgeführt. Die Auswertung der bei den Regierungspräsidien eingegangenen Antragsunterlagen zeigt, dass landesweit 1.089 Anträge gestellt wurden mit einem Gesamtvolumen von rund 405.000 Bäumen.
Die Aufteilung in den Regierungsbezirken ist nachfolgender Tabelle zu entnehmen:

 

  Anzahl Anträge Anzahl Bäume
RP Stuttgart 592 223.688
RP Karlsruhe 195 67.585
RP Tübingen 172 62.122
RP Freiburg 130 51.292
Gesamt 1.089 404.687

 

Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Anzahl der beantragten Bäume auf ein auf fünf Jahre hin angelegtes Schnittkonzept bezieht. Gemäß Verwaltungsvorschrift Förderung Baumschnitt – Streuobst (GABI Nr.7 vom 29.07.2015) sind im Fünfjahreszeitraum je Baum zwei Schnittmaßnahmen durchzuführen.
Für die Schnittsaison im Winter 2015/2016 wurden rund 25 Prozent der im Fünfjahreszeitraum vorgesehenen Schnittmaßnahmen zur Förderung angemeldet. Das entspricht rund 200.000 Bäumen. Verteilt über die verbleibenden vier Förderjahre sind 75 Prozent der Schnittmaßnahmen beantragt.
Es ist zurzeit nicht absehbar, wie viele Schnittmaßnahmen im Winter 2015/2016 realisiert und abgerechnet werden. Im Doppelhaushalt 2015/2016 sind bislang für die Auszahlung 2,1 Mio. Euro eingeplant.
Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz strebt an, dass die Förderung der für den Winter 2015/2016 beantragten und fachgerecht durchgeführten Schnittmaßnahmen erfolgen kann. Die hierzu noch erforderlichen Finanzressourcen haben wir im Rahmen des geplanten Nachtragsverfahrens zum Staatshaushaltsplan 2015/2016 angemeldet.
Der weitere Verfahrensablauf sieht vor, dass die Regierungspräsidien ab Mitte Oktober den Sammelantragstellern, die die Fördervoraussetzungen vollständig erfüllen, eine schriftliche Bestätigung ihrer Baumschnittkonzepte zukommen lassen. Die beantragten Schnittmaßnahmen können dann ab Winter 2015/2016 durchgeführt werden.
Nach dem erfolgten Obstbaumschnitt stellen die Antragsteller im Frühjahr 2016 einen Auszahlungsantrag bei den zuständigen Regierungspräsidien. Danach erfolgen eine Stichprobenkontrolle und die Auszahlung der Förderung. Entsprechend soll in den Folgejahren verfahren werden.

 

Weitere Informationen auf dieser Seite zum Förderprogramm für Baumschnitt und Streuobstwiesen in Baden-Württemberg

 

 

 

 


 

 

 

 

25.08.2015 - 21:30 Uhr

Es gibt noch Zuschüsse für Bäume, Teiche oder Fledermauskästen

 

Etwas mehr Vielfalt soll in die Stadt kommen. Dafür hat Tübingen noch immer einen mit 10.000 Euro gefüllten Zuschusstopf für ökologisch orientierte Hobbygärtner.

 

Mario Beisswenger
 

Tübingen. Beton raus, Nussbaum rein in den Hinterhof. Kosten: 6000 Euro, städtischer Zuschuss 1750 Euro. Das Projekt in Tübingen ist ganz nach Vorstellung von Hans-Peter Kern. Er wickelt bei der Stadt das Förderprogramm Biodiversität ab. „Da wurde entsiegelt, begrünt und ein Baum gepflanzt.“ ...hier weiterlesen beim Schwäbischen Tagblatt

 

und hier:

07.05.2014 - Geld für private Gartenprojekte - ob hinterm Haus oder auf dem Balkon

Die Stadt Tübingen unterstützt den Anbau heimischer Pflanzen

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Die-Stadt-Tuebingen-unterstuetzt-den-Anbau-heimischer-Pflanzen-_arid,257246.html

 

 

 

Ihr Antrag auf Gewährung von Zuschüssen:

https://www.tuebingen.de/Dateien/biodiversitaet_zuschussantrag_private.pdf

 

Die Stadt Tübigen zum Thema Förderung der Bioversität auf ihrer Internetseite:

https://www.tuebingen.de/2117.html#10997

 

 

 

Förderrichtlinien für städtische Zuschüsse zur Förderung der Biodiversität

 

Mehr unter: https://www.tuebingen.de/verwaltung/uploads/foerderichtlinien_biodiversitaet.pdf

 

Förderfähige Maßnahmen im privaten Wohnumfeld

(Auszüge aus oben genanntem PDF):

 

 

I Bepflanzung von Vorgärten, Gärten, Terrassen und Balkon

Der Zuschuss beträgt maximal 50% der zuschussfähigen Aufwendungen und höchstens 1.000 € je Maßnahme.

 

II Einzelpflanzung von Bäume

Der Zuschuss beträgt maximal 30% der zuschussfähigen Aufwendungen und höchstens 500 € je Maßnahme.

 

III Extensive Dachbegrünung

Der Zuschuss beträgt maximal 50% der zuschussfähigen Aufwendungen und höchstens 1.500 € je Maßnahme.

 

IV Fassadenbegrünung

Die Kosten für die Pflanzen werden zu 50 % gefördert (max. 200 € je Maßnahme). Der Kauf von Materialien für Rank- und Kletterhilfen, bzw. die Montage von Rank- und Kletterhilfen durch Dritte (Handwerksbetriebe) werden zu 50 % gefördert, aber dabei mit höchstens 500 € je Maßnahme.

 

V Entsiegelung

Die Entsiegelung von versiegelten Flächen (z. B. asphaltierte Flächen) wird mit bis zu 25 €/m² gefördert, aber dabei höchstens 30% der zuschussfähigen Aufwendungen und höchstens 1.500 € je Maßnahme.

 

VI Nisthilfen und Habitate für Tiere und Insekten

Innerhalb der Kategorien Vogelschutz, Wildbienen- /Insektenschutz und Fledermäuse werden pro Nisthilfe resp. Habitat 50% der Materialkosten gefördert, max. 150 € je Nisthilfe resp. Habitat.

 

 

 


 

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Förderung von Baumschnitt und Streuobstwiesen

 

 

Die Landesregierung fördert Schnittmaßnahmen an Obstbaum-Hochstämmen

 


 

Die Streuobstkonzeption im PDF: http://mlr.baden-wuerttemberg.de/fileadmin//redaktion/m-mlr/intern/dateien/publikationen/Streuobstkonzeption.pdf

 

 

Was wird gefördert?
 


Gefördert wird der fachgerechte Baumschnitt von Kern- und Steinobstbäumen (außer Brennkirschen) auf Streuobstwiesenflächen (siehe unten „fachgerechter Baumschnitt“). Pro Baumschnitt werden 15 Euro ausbezahlt. Im fünfjährigen Förderzeitraum muss jeder beantragte Baum mindestens einmal geschnitten werden. Jeder Baum darf jedes Jahr geschnitten werden, er wird jedoch höchstens zweimal im Förderzeitraum gefördert. Voraussetzungen für eine Förderung:

Mehrere Grundstücksbesitzer stellen einen Sammelantrag.

Vorlage eines kleinen Schnittkonzepts, das sich über fünf Jahre erstreckt.

Die Streuobstbestände bestehen aus größtenteils großkronigen, hochstämmigen, starkwüchsigen Obstbäumen in weitläufigen Abständen, außerhalb von Hausgärten, ohne Einzäunung.

 

Gefördert wird die aufwändige Grünlandpflege unter und zwischen den Bäumen einer Streuobstwiese mit 2,50 Euro je Baum und Jahr über einen Zeitraum von fünf Jahren. Voraussetzung für eine Förderung:

Obstbäume besitzen einen deutlich ausgeprägten Stamm von in der Regel mehr als 1,40 Meter Höhe und eine deutlich ausgeprägte Krone.

Streuobstbestände weisen eine Bestandsdichte von in der Regel bis zu 100 Bäumen je Hektar auf.

Abgängige Bäume müssen durch Hochstammsorten ersetzt werden.

 

Gefördert werden Maßnahmen zum Naturschutz, der Landschaftspflege und der Landschaftsentwicklung. Dazu gehören das Wiederherrichten einer aus der Bewirtschaftung gefallenen Streuobstfläche mit anschließender Nutzung, die Anschaffung einer mobilen Saftpresse oder der Erwerb von Streuobstgrundstücke. Projekte können mit bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bezuschusst werden. Voraussetzungen für eine Förderung:

Die Fläche liegt in einem Schutz- oder Projektgebiet nach der LPR. Dort besteht also ein besonderes Naturschutzinteresse. Das ist beispielsweise bei einer Biotopvernetzungskonzeption der Gemeinden der Fall oder wenn sich die Flächen in einem Schutzgebiet nach Naturschutzrecht befinden.

 

Kosten für die Öko-Kontrolle werden mit 125 Euro je Hektar bezuschusst. Voraussetzungen für eine Förderung:

Nachweis der ökologischen Wirtschaftsweise durch die zuständigen Öko-Kontrollstellen.

Der maximale Auszahlungsbetrag liegt bei 200 Euro.

 

 

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Streuobstkonzeption:

Förderung Baumschnitt

 

Quelle: http://www.landwirtschaft-bw.info/pb/MLR.Streuobst,Lde/Startseite/Foerderung/Foerderung+Baumschnitt

 

Ein fachgerechter Baumschnitt gewährleistet stabile und vitale Obstbäume. Mit dem Fördermodul „Baumschnitt" will die Landesregierung die Arbeit der Menschen wertschätzen, die Streuobstbäume pflegen und damit die Lebensdauer dieser wertvollen Bestände verlängern.

 

Es soll außerdem dazu anregen, Netzwerke vor Ort zu bilden und das Engagement für die Streuobstwiesen zu bündeln.

 


Fachgerechter Baumschnitt

 


Der fachgerechte Baumschnitt soll die Lebensdauer, Vitalität und Stabilität der Streuobstbäume erhöhen.

 

Bei allen Schnittmaßnahmen ist zu beachten:

 

  • keine großflächigen Kappstellen, insbesondere nicht am Stamm,

 

  • keine Rindenrisse an den Schnittstellen,

 

  • sichere Statik des Baumes,

 

  • erkennbarer Kronenaufbau,

 

  • lebensdauerverlängernder Schnitt,

 

  • Fruchtholz bleibt im Baum – kein kahles Gerüst,

 

  • kein Frühjahres- oder Sommerschnitt bei Brutaktivität von Vögeln.

 

 

 

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Streuobstportal Baden-Württemberg

 

http://www.streuobst-bw.info/pb/,Lde/Startseite

 

 

Bonde stellt Streuobstkonzeption vor

 

http://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/bonde-stellt-streuobstkonzeption-vor/

 

 

Das ganze Programm an Streuobst-Fördermaßnahmen

 

http://www.streuobst-bw.info/pb/,Lde/Startseite/Foerderung

 

 

 

 

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Landratsamt Tübingen: Obst- und Gartenbauberatung - Privatgärtner

 

http://www.kreis-tuebingen.de/,Lde/307455.html

 

 

 

Kreisobstbauberater

 

Herr Löckelt


Raum: A3 61


Tel: 07071 207-4057


Fax: 07071 207-4099


j.loeckelt@kreis-tuebingen.de

 

Erreichbar: Mo.-Mi.

 

 

 

Kreisobstbauberaterin

 

Frau Maurer


Raum: A3 61


Tel: 07071 207-4057


Fax: 07071 207-4099


ursula.maurer@kreis-tuebingen.de

 

Erreichbar: Do. u. Fr.

 

 

 

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Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V. (LOGL)

 

http://www.logl-bw.de

 

 

 

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Das Tagblatt berichtet:

Quelle: http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/baden-wuerttemberg_artikel,-Streuobstwiesen-in-schlechtem-Zustand-Land-bezuschusst-Pflege-_arid,270816.html

 

26.08.2014

Prämien für Obstbäume

Streuobstwiesen in schlechtem Zustand - Land bezuschusst Pflege

 

Äpfel und Birnen vom eigenen Gütle - Baden-Württemberg ist das Land der Streuobstwiesen. Seit Jahrzehnten verschwindet das ökologisch wertvolle Grün, Bäume werden kaum gepflegt Das Land will gegensteuern.

 
ALFRED WIEDEMANN
 
Schwäbisch Gmünd Apfelbäume, verstreut über die Wiese, Hochstämme, die die Ernte nicht so einfach machen - das sind die Streuobstwiesen. Auch wenn in den vergangenen 50 Jahren schätzungsweise die Hälfte der Bäume im Südwesten abgeholzt wurden, hat das Land bis heute mehr als 110 000 Hektar und die größten zusammenhängenden Streuobstflächen in ganz Europa. Schön für die Landschaft und Lesen Sie weiter beim Tagblatt >>>

 

 

 

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Bonde stellt Streuobstkonzeption vor

 

Quelle: http://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/bonde-stellt-streuobstkonzeption-vor

 

 

Die grün-rote Landesregierung bündelt Maßnahmen und honoriert Engagement für den Streuobstbau und fördert erstmals Baumschnitt in der Fläche.

 

„Baden-Württemberg hat mit mehr als 100.000 Hektar Streuobstwiesen europaweit die bedeutendsten Streuobstbestände. Mit rund 5.000 Tier- und Pflanzenarten zählen sie zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa und sind wertvolles Gen-Reservoir für rund 3.000 Obstsorten. Streuobstwiesen sind touristisch attraktive Kulturlandschaften, die das baden-württembergische Landschaftsbild prägen. Viele Streuobstwiesen sind heute jedoch akut bedroht. Ziel von Grün-Rot ist, die Streuobstwiesen im Land zu erhalten, ihre Bewirtschaftung zu fördern und alle, die sich für den Schutz und Erhalt der Streuobstwiesen stark machen, gezielt zu unterstützen.

 

Mit der Streuobstkonzeption Baden-Württemberg bündeln wir Maßnahmen, die die Streuobstwiesen erhalten und bieten neue Fördermöglichkeiten an. Wir wollen zudem mit vorbildlichen Beispielen aus der Praxis aufzeigen, wie sich engagierte Stücklesbesitzer, Vereine und Betriebe erfolgreich für die Streuobstwiesen einsetzen“, sagte Naturschutzminister Alexander Bonde bei der Vorstellung der Streuobstkonzeption Baden-Württemberg im Streuobstzentrum auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis).

 

Fördermöglichkeiten: Vom Baumschnitt bis zur Vermarktung

 

„Streuobstwiesen können nur erhalten werden, wenn sie gepflegt und genutzt werden. Leider sind viele Streuobstbäume durch den schlechten Pflegezustand bedroht. Daher hat die grün-rote Landesregierung in der Streuobstkonzeption als neue Fördermöglichkeit das Modul Baumschnitt verankert. Mehr als die Hälfte der Streuobstwiesen im Land sind in privater Hand. Deshalb ist es wichtig, auch Baumschnittmaßnahmen durch Privatpersonen zu fördern, die Streuobstwiesen bewirtschaften.

 

Gefördert wird künftig der fachgerechte Baumschnitt von Kern- und Steinobstbäumen auf Streuobstwiesenflächen mit 15 Euro je Baum. Wir haben auch mit den kommunalen Landesverbänden abgestimmt, förderrechtlich die Option zu schaffen, dass interessierte Gemeinden nochmal fünf Euro je Baum drauflegen können“, sagte der Minister. Um in den Genuss der Förderung zu kommen, müssten die Initiativen, Vereine und Gemeinden die zu pflegenden Bäume mit einem fünfjährigen Schnittkonzept anmelden. Die Maßnahme Baumschnitt muss noch von der EU-Kommission notifiziert werden.

 

Die Pflege und Bewirtschaftung der Streuobstwiesen im Land werde außerdem durch das neue Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (FAKT) und durch die Landschaftspflegerichtlinie (LPR) unterstützt. „Mit FAKT honorieren wir die Pflege und die umweltfreundliche Bewirtschaftung unserer Kulturlandschaft und würdigen so Leistungen der Landwirtinnen und Landwirte für die Gesellschaft. Gefördert wird die aufwändige Grünlandpflege unter und zwischen den Bäumen einer Streuobstwiese mit 2,50 Euro pro Baum“, erklärte der Minister.


 
Auch über die Landschaftspflegerichtlinie könne Unterstützung beantragt werden. „Mit LPR fördern wir Maßnahmen zum Naturschutz und zur Landschaftspflege wie beispielsweise die erneute Nutzung unbewirtschafteter Streuobstflächen oder die Anschaffung von mobilen Saftpressen“, so Bonde. Voraussetzung für diese Förderung sei, dass die Streuobstfläche in einem Schutz- oder Projektgebiet nach LPR liege. Für Agrarumweltmaßnahmen und Landschaftspflege gebe es in der neuen Förderperiode jährlich nun 139 Millionen Euro statt wie bisher 129 Millionen Euro. Bei ökologisch bewirtschafteten Streuobstwiesen könne auch die Ökolandbauförderung in Anspruch genommen werden. Außerdem sehe die Streuobstkonzeption einen Kostenzuschuss von bis zu 200 Euro für die Öko-Kontrolle vor.

 

Priorität: Pflege

 

„Wir setzen auf die Pflege und Bewirtschaftung der Streuobstbestände im Land. Wir wollen daher keine darüberhinausgehende Unterschutzstellung, wie sie von manchen Umweltverbänden gefordert wird. Die Streuobstwiesen sind bereits durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Die Diskussion über den Schutzstatus der Streuobstwiesen bringt die Pflege nicht voran“, so Bonde.

 

Hochwertige Streuobstprodukte gezielt regional vermarkten

 

„Damit die regionalen Streuobstprodukte am Markt platziert werden können, unterstützt die Landesregierung außerdem Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnamen, die deren Absatz verbessern und fördert Aufpreisinitiaitven“, so Bonde. Voraussetzung für diese Förderung sei unter anderem, dass keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel oder synthetische Düngemittel eingesetzt würden und das Streuobst regional verwertet werde. Auch Keltereien und landwirtschaftliche Betriebe werden durch die Landesregierung unterstützt. „Keltereien sind unersetzlich im Streuobstbau, da sie einen großen Teil des Mostobstes verarbeiten. Daher fördert Grün-Rot Investitionen in die Herstellung und Lagerung von Direktsäften sowie qualitätsverbessernde Maßnahmen“, so Bonde. Die Landesregierung unterstütze außerdem Diversifizierungsmaßnahmen landwirtschaftlicher Betriebe. „Gefördert werden beispielsweise Investitionen in Brennereien und Mostereien sowie in gastronomische und touristische Angebote“, so der Minister.

 

Neu: Streuobstkoordinationsstelle koordiniert, bündelt und vernetzt

 

„In Baden-Württemberg engagieren sich viele Vereine, Streuobstinitiativen, Aufpreisinitiativen, Gemeinden und Privatpersonen für die Streuobstwiesen. Um das vorhandene Wissen und die vielfältigen Erfahrungen zu bündeln, Projekte gezielt vernetzen und Fragen beantworten zu können, hat die Landesregierung eine Streuobstkoordinationsstelle neu eingerichtet. Diese informiert Interessierte gezielt, beispielsweise über das Streuobstportal des Landes. Dort stehen neben vielfältigen Informationen aktuelle Termine, Ergebnisse aus Forschungsprojekten sowie Fortbildungs- und Beratungsangebote rund um Streuobst zum Abruf bereit. Das Streuobstportal ist außerdem Ideenbörse für kleine und große Projekte rund um die Streuobstwiesen“, so Bonde. Der Minister betonte, dass für den Erhalt dieser wertvollen Kulturlandschaft engagierte Menschen vor Ort unersetzlich seien. Ein weiterer Baustein sei die Sortenerhaltungszentrale am Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee in Bavendorf, die den Erhalt der Sortenvielfalt im Fokus habe. „Ich danke allen, die sich für den Streuobstbau und den Schutz der Streuobstwiesen stark machen“, sagte der Minister abschließend.

 

Die Anträge für das neue Förderprogramm zum Baumschnitt, das derzeit notifiziert wird, können ab Oktober 2014 bei den Regierungspräsidien gestellt werden. Über die erste Fördertranche wird bis Ende des Jahres entschieden. Erste Maßnahmen können im Frühjahr 2015 umgesetzt werden.

 

Weitere Informationen

 

„Streuobstkonzeption Baden-Württemberg – Aktiv für Reichtum und Vielfalt unserer Streuobstlandschaften“ (PDF)

 

Streuobstportal der Landesregierung

 

 

 

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Zum Lachen:

 

Den unten stehenden Text habe ich auf der Seite eines Kollegen gefunden, und zwar hier:

 

Baumpflege Wipfelstürmer - Thomas Klavins - http://baumpflegewipfelstürmer.de

 

 

 

Die springenden Alleebäume

 

Herbert Rosendorfer

 

 

Jahr für Jahr geben die deutschen Autofahrerclubs und verwandte Institutionen einen Bulletin heraus, das die erschreckende Statistik der im letzten Jahr durch Alleebäume getöteten Autofahrer enthält. Dreitausend heißt es, sollen es jährlich sein. Es wäre zu einfach, diesen Problemkreis mit der Meinung des Amtsgerichtsrates Wegschneider abzutun, der dazu sagte: “Ich bin seit Jahren Richter in Starßenverkehrssachen. Mir ist noch kein Fall einer Kollision Autofahrer – Alleebaum vorgekommen, in dem nicht ein Versagen – meist zu hohe Geschwindigkeit – seitens des Autofahrers vorgelegen hat. Ich halte”, fuhr Amtsgerichtsrat Wegschneider fort, “den Alleebaum für eine bessere Institution zur Dezimierung von Verkehrsrowdies als z.B. unbeteiligte fremde Autos.”

 

Die Berufserfahrung des Herrn Amtsgerichtsrates Wegschneider in Ehren – aber so einfach ist die Sache nicht. Es liegt jetzt neuerdings eine ausgezeichnete und umfassende Studie aus dem Institut des weltberühmten Professors Ygdrasilovic vor, die sich eingehend mit dem Verhalten des deutschen Alleebaumes befasst. Der deutsche Alleebaum, zu diesem Schluss kommt die erwähnte Studie, ist bösartig.

 

Es ist Nacht. Gemütlich tuckert ein Sportwagen mit 120 oder 140 km/h auf einer Landstraße dahin. Der Fahrer dämmert, weil eine nächtliche Fahrt auf einer Landstraße langweilig ist, im Halbschlaf. Der Alleebaum aber, der Alleebaum ist hellwach. Genüßlich – wir wissen es ja nicht genau, können ihn nicht fragen, aber alles deutet darauf hin, dass es genüßlich von ihm ist – genüßlich lässt der Alleebaum den Wagen herankommen, dann … ein Sprung von nicht mehr als einem Meter in die Fahrbahn des Wagens. Der Mann am Steuer, der obendrein halb schläft, kann natürlich nicht mehr ausweichen, es kracht, Blech fliegt herum, vielleicht brennt es ein wenig. Behutsam klaubt – hoffen wir es – Sankt Christopherus den zerquetschten Fahrer aus den Trümmern und führt ihn in eine möglicherweise bessere Welt. Der Alleebaum, dem ja in der Regel nichts passieren kann, rauscht hämisch mit den Blättern.

 

Es ist merkwürdig, dass die Alleebäume – wenn man der Ygdrasilovic-Studie glauben darf – übermüdete, schlafende oder betrunkene Autofahrer offenbar von weitem schon erkennen. Mit ganz besonderer Vorliebe springen die Alleebäume solchen Fahrern in den Weg, die ja viel langsamer reagieren als andere, also gegen die Tücken der Alleebäume so gut wie wehrlos sind. Möglicherweise senden Alleebäume radarartige Strahlen aus, wie Fledermäuse. Wie das vor sich geht, ist noch nicht geklärt. Dass die Alleebäume fast ausschließlich nachts den Autofahrern in den Weg springen, erklärt sich ganz einfach aus der angeborenen Tücke der Bäume. Wie raffiniert sie dazu noch sind, erhellt aus der Tatsache, dass drei Viertel aller Fälle, in denen Alleebäumen sich Autos in den Weg stellen, bei Regen geschehen. Da das Auto nach dem Zusammenstoß oft zu brennen anfängt, wählen die Alleebäume für ihre Überfälle gern feuchtes Wetter, wo sie selber nass sind, und so der Brand nicht auf sie übergreifen kann.

 

Es ist ein Fall bekannt geworden, wo ein Alleebaum in einer besonders gefährlichen Kurve hinter einem Gasthaus, das für sein gutes Bier bekannt ist, Posto gefasst hatte, offenbar weil er wusste, dass ihm hier die wehrlosen, angetrunkenen Autofahrer in die Falle gingen, ohne dass er selber sich groß anzustrengen brauchte. Allein während eines Erntedankfestes überfiel dieser Baum dreiundzwanzig Autos. Bekannt ist auch der – behördlich überhaupt nicht genehmigte – Zuzug von Alleebäumen während es Oktoberfestes in das Stadtgebiet von München. Zwar konnte man die sehr geschickten Bäume noch nie auf ihrem ungesetzlichen Marsch ertappen, aber wie anders soll die Häufung von Auffahrunfällen auf Bäumen während des Oktoberfestes sonst erklärlich sein?

 

Ein besonders krasser und dreister Fall von Heimtücke eines Alleebaumes ereignete sich in der Nähe von Kulmbach. Ein Autofahrer hatte friedlich in einem Landgasthaus seine vierundzwanzig halbe Eisbock getrunken und sich dann auf die Heimfahrt gemacht. Auf schnurgerader Strecke sprang ihm, wie nicht anders zu erwarten, ein Alleebaum in den Fahrweg. Der Autofahrer konnte aber gerade noch bremsen und kam wenige Zentimeter vor dem Baum zum Stehen. Verschreckt und voll Furcht wendete der Autofahrer sofort und wollte zurück in die Gastwirtschaft flüchten. Der Alleebaum folgte ihm aber, überholte ihn, unbemerkt sogar, und stellte sich im umzäunten Parkplatz des Landgasthauses dem Autofahrer genau in den Weg, als dieser eben in die Einfahrt einbiegen wollte. Es kam zum Zusammenstoß, der Fahrer wurde aus seinem Wagen geschleudert, blieb aber nahezu unverletzt. Mit Recht glaubte sich der arme Kerl nun von allen Furien gehetzt und wollte nach Hause rennen, um sich in Sicherheit zu bringen. Da stellte sich ihm der Alleebaum ein drittes mal in den Weg. Mit schwerer Gehirnerschütterung musste der Mann ins Krankenhaus gebracht werden. Bei diesem Verbrechen muss sogar ein anderer Alleebaum Schmiere gestanden haben, der der Funkstreife, die kam, um den Baum dingfest zu machen, in den Weg sprang. Im allgemeinen trauen sich die Alleebäume sonst nicht, Funkstreifenwagen, die Feuerwehr und ähnliche Fahrzeuge, selbst wenn diese sehr schnell fahren, zu belästigen; wahrscheinlich, weil sie letzten Endes bei diesen Fahrzeugen den kürzeren ziehen, es würde in der Regel dann das Abholzen verfügt. Auch vor allen Schienenfahrzeugen haben Alleebäume einen heillosen Respekt.

 

So gibt uns die gründliche, wenn auch traurige Studie des Professors Ygdrasilovic die Gewissheit, dass es nicht falsch ist, wenn die deutschen Autofahrervereinigungen kein anderes Mittel mehr sehen, als die restlose Ausrottung der Alleebäume zu verlangen. Keinesfalls dürfen wir es bei der leichtfertigen, ja zynischen und herzlosen Meinung des eingangs genannten Amtsgerichtsrates Wegschneider bewenden lassen, der gesagt haben soll: “Was? Dreitausend in einem Jahr? Das sind ja fast zehn am Tag. Da werde ich mich in Zukunft mit der freudigen Gewissheit in der Früh aus dem Bett erheben können, dass es, wenn ich heute wieder schlafen gehe, dank der Alleebäume zehn Verkehrsrowdies weniger gibt.”

 

 

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Baum- & Gartenpflege Tobias Schlimme, Postfach 1244, 72002 Tübingen

 

Im Internet: baumpflege-gartenpflege.de